Testbericht Braun Silk-expert BD5009

Braun Silk-expert Beitragsbild

Nach einer kleinen Test-Pause möchte ich Ihnen heute den Braun Silk-expert (BD5009) vorstellen. Anfangs überteuert, konnte sich der Silk-expert zum heimlichen Lieblingsgerät vieler Anwender entwickeln.

Hält das Gerät was es verspricht? Und wie komfortabel lässt es sich nutzen? Antworten gibt es in diesem Testbericht.

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Verpackung und Inhalt

Testbericht Braun Silk-expert BD5009

Folgende Inhalte werden mit dem Philips Braun Silk-expert BD5009 geliefert.

  • Der Silk-expert (BD5009)
  • Das passende Netzteil zum Betrieb des Geräts
  • Einen deutschen Stecker für das Netzteil
  • Einen amerikanischen Stecker für das Netzteil
  • Die Sonic Körperpeeling-Bürste (+ Abdeckung)
  • Ein deutsches Netzkabel für die Körperpeeling-Bürste
  • Eine mehrsprachige Anleitung für den Silk-expert
  • Eine mehrsprachige Anleitung für die Körperpeeling Bürste

Die Funktionen des Braun Silk-expert (BD5009)

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Funktionen des Silk-experts und meine persönliche Meinung und Erfahrung zu dem Gerät. Der erste Eindruck ist äußerst positiv, da Qualität und Verarbeitung einen sehr guten Eindruck machen. Eben so, wie man es von einer Marke wie „Braun“ erwarten würde.

Silk expert mit Anleitung

SensoAdapt Skin Tone Sensor

Der Name klingt sehr abenteuerlich, die Funktion des Sensors ist aber einfach erklärt. Der Hautton-Sensor misst ständig (80 Mal die Sekunde) den Hautton der zu behandelnden Körperregion. Je nach Hautfarbe passt das Gerät die Intensitätsstufe automatisch an. Rumtesten und ausprobieren bei der Behandlung fällt weg und die Funktion macht die gesamte Behandlung wieder etwas entspannter.

Wirklich nützlich ist der „Skin Tone Sensor“ dann, wenn Sie mehrere unterschiedliche Körperregionen behandeln. Dann unterscheiden sich die Hauttöne noch eher, als bei der immer gleichen Körperegion.

Hauttonsensor

Parallel zu der Hautton-Messung können Sie das Gerät jedoch auch händisch auf einen sanften oder supersanften Modus stellen. Dann ist die Grundsätzliche Intensität schon weitaus geringer ausgelegt. Im normalen Modus wählt das Gerät automatisch eine Intensität zwischen 1 und 10. Im sanften Modus ist die maximale Intensität bei 5, im extra sanften Modus lediglich bei maximal 1.

Modus wählen

Je nach Auswahl des Modus, leuchtet die Lampe blau, weiß, oder blinkt/pulsiert. Die Funktion ist neu gegenüber ähnlichen IPL-Geräten und funktionierte in meinem Praxis-Test sehr gut. Eine tolle Idee! Natürlich kann der Automatismus Segen und Fluch zugleich sein, denn Sie haben nicht mehr die komplette Kontrolle über die Intensitätsstufen, sondern geben nur noch einen Aktionsradius vor.

300.000 Lichtimpulse

Der Braun Silk expert ist auf eine Lebensdauer von 300.000 Lichtimpulsen ausgelegt. Das ist für moderne IPL-Geräte eine übliche Größenordnung. Mit 300.000 Lichtimpulsen können Sie locker 6 Jahre lang vom Silk-expert profitieren.

Gleitmodus

Auch der Gleitmodus ist, wie bei den meisten IPL-Geräten, vorhanden. Bei Philips spricht man dabei von „Slide & Flash“, bei Silk’n nennt es sich „Pulsieren und Gleiten“.

In diesem Modus halten Sie die Auslösetaste gedrückt und fahren mit dem Gerät über die betroffene Körperregion. Der Silk-expert erkennt dann automatisch, wann ein neuer Haut-Abschnitt beginnt und löst regelmäßig einen Lichtimpuls aus. Der Vorteil ist, dass Sie in diesem Modus keine Hautpartie doppelt blitzen und die Behandlung sehr zügig abschließen können.

Präzisionsmodus

Unter Präzisionsmodus versteht Braun die einzelne Auslösung eines Lichtblitzes. Mit Präzision hat das meiner Meinung nach aber nicht viel zu tun.

Das Lichtaustrittsfenster ist mit 3cm² ein Kompromiss aus Gesichts- und Körperaufsatz, fühlt sich für meinen Geschmack jedoch etwas zu groß an im Gesicht. Speziell für die Behandlung der Oberlippe würde ich mir einen kleineren Aufsatz wünschen. Die Behandlung der anderen Körperregionen gelingt damit aber sehr gut. Auch der Intimbereich lässt sich mit dem Gerät behandeln. Ich empfehle dabei jedoch im ersten Schritt mit dem sanften Modus zu starten.

Kabelgebunden

Kabel statt Akku lautet die Devise beim Silk-expert BD5009. Das Gerät braucht bei der Behandlung dauerhaft eine Stromverbindung. Eine kabellose Anwendung, wie beim Lumea Prestige, ist damit nicht möglich.

Kabelgebunden

Der Vorteil von einem kabelgebundenen Gerät ist, dass Sie es immer einsetzen können. Wartezeiten wegen eines leeren Akkus entfallen. Dafür ist bei der Behandlung aber auch immer ein Kabel im Weg und Sie sind darauf angewiesen, dass eine Steckdose in der Nähe ist.

Tipp: Mit einer einfachen Verlängerung können Sie den möglichen Aktionsradius kostengünstig erweitern, ohne auf ein Gerät mit Akku umsteigen zu müssen.

Auslöseschutz

Es wird in der Beschreibung nicht weiter erwähnt, da es vermutlich selbstverständlich ist: Der Silk-expert hat einen Auslöseschutz, der verhindert, das Lichtimpulse versehentlich abgegeben werden. Nur wenn das Gerät vollständig mit dem Lichtaustrittsfenster auf der Haut aufliegt, lässt sich ein Lichtblitz auslösen.

Reinigung

Ein kleines Detail, dass ich hier positiv anmerken möchte: Am Lichtaustrittsfenster lässt sich einfach eine Art „Aufsatz“ ausklippsen, welches anschließend gereinigt werden kann. So müssen Sie bei der Reinigung des Geräts nicht mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten an das eigentliche Gerät, sondern brauchen nur den Aufsatz reinigen.

Aufsatz reinigen

Die Sonic Körperpeeling-Bürste

Mit jedem Silk-expert erhalten Sie automatisch einen „Sonic Body Exfoliator“, also eine Körperpeeling Bürste. Die Bürste sorgt mit einem leicht rotierenden Bürstenkopf (ähnlich einer elektrischen Zahnbürste) für ein sanftes Peeling der Haut und verhindert angeblich auch das einwachsen von Haaren nach der Rasur. Dank der IPL-Behandlung sollten Sie sich darüber aber bald keine Gedanken mehr machen müssen.

Körperpeeling Bürste

Die Bürste fühlt sich tatsächlich wesentlich sanfter an, als sie auf den Fotos aussieht. Nach der Anwendung hinterlässt sie ein weiches, angenehmes Hautgefühl. Auch die Durchblutung dürfte davon profitieren. Als „Beiwerk“ zum Silk-expert also ein nettes Produkt, jedoch keinesfalls notwendig für eine erfolgreiche IPL-Behandlung. Meinetwegen könnte Braun das Gerät auch weglassen und dafür den Preis des Silk-expert weiter senken.

Anwendung

Ich muss sagen, dass der Braun Silk-expert in der Anwendung ziemlich angenehm ist. Er lässt sich gut bedienen, obwohl ich eigentlich den „Pistolen-Griff“ der Lumeas bevorzuge. Der Hautton-Sensor und der Gleitmodus funktionieren einwandfrei und machen die Behandlung zum Kinderspiel.

Beine und Achseln lassen sich mit dem Gerät perfekt behandeln. Die ersten Ergebnisse sehen Sie nach ca. 4 Anwendungen. Dann werden die Haare feiner und fallen stellenweise bereits aus. Eine vollständig glatte Haut tritt meist erst nach ca. 8-10 Behandlungen ein. Bis dahin heißt es: Geduld haben und dranbleiben. Dafür werden Sie mit einer (nahezu) dauerhaft glatten Haut belohnt.

Lediglich eine Sache fehlt mit bei dem Silk-expert: Anstatt der (nicht wirklich nötigen) Peeling-Bürste hätte Braun eine passende Tasche mitliefern können. Aktuell verwende ich die Plastikhülle als Tasche, was sich im Badezimmer nicht besonders gut macht.

Fazit

Als der Silk-expert auf den Markt kam war er sehr teuer. Ich meine mich an einen Einstiegspreis von 599€ zu erinnern, was völlig überzogen war. Das aktuelle Preisniveau ist dabei wesentlich realistischer und rückt das Gerät in ein ganz neues Licht.

Preis/Leistung sind meinem Empfinden nach sehr gut. Für ca. 200-300€ erhalten Sie ein hochwertiges IPL-Gerät mit tollen Funktionen, an dem Sie sehr lange Freude haben werden. Mit 300.000 Lichtimpulsen hält es auch ausreichend lange oder kann notfalls auch zu zweit verwendet werden, wenn der Aufsatz regelmäßig gereinigt wird.

Tipp: Dank der großzügigen 100 Tage Geld-zurück-Garantie von Braun haben Sie ausreichend Zeit, den Silk-expert zu testen. Sollten Ihre Erwartungen nicht erfüllt werden, erstattet Braun Ihnen (nach Rücksendung des Gerätes inkl. Rechnung) den Kaufbetrag.

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  • IPL-Technologie für permanente Haarentfernung
  • SensoAdapt Hautton-Sensor gewährleistet die richtige Lichtintensität
  • Das Gerät ist sicher und klinisch für die Verwendung ohne eine Schutzbrille getestet

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Test-Informationen
Datum
Testgerät
Braun Silk-expert BD5009
Bewertung
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Ein Gedanke zu „Testbericht Braun Silk-expert BD5009

  1. Susi Dreher

    Ich habe mit diesem Gerät nur gute Erfahrungen machen können. Auch wenn es anfangs etwas kostet, diese Investion lohnt sich dann schon auf dauer gesehen. Danke für den Bericht

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