Weitere Haarentfernungsmethoden

Die Behandlung mit Licht ist nicht für jeden interessant. Wenn Sie einen Haut- und Haartyp haben, der für diese Technologie nicht geeignet ist, bleiben Ihnen aber noch weitere Alternativen zum klassischen Rasierer übrig.

Enthaarungscreme – absolute Schmerzfreiheit

EnthaarungscremeDie wohl angenehmste Enthaarungsmethode nach der Behandlung mit Licht stellt die Enthaarungscreme dar. Hierbei werden die Haare durch die Chemikalien in der Creme von der Haut gelöst und können anschließend mit einem Plastikschaber entfernt werden. Nach dem Abwaschen der Creme bleibt eine schöne, glatte Haut zurück.

Vor der ersten Anwendung sollten Sie die Creme an einer kleinen Stelle ausprobieren, um die Hautverträglichkeit bei Ihnen zu testen. Tun Sie dies am besten über Nacht um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. In der Regel sind die Cremes mittlerweile sehr verträglich und die Rezeptur hautschonend aber dennoch wirksam.

Sollten Sie sich für eine Enthaarungscreme entscheiden, kann ich Ihnen die Veet Enthaarungscreme (Bei Amazon ansehen*) aus eigener Erfahrung empfehlen. Sowohl Männer als auch Frauen können diese Enthaarungscreme problemlos verwenden.

Vor- und Nachteile von Enthaarungscremes

  • Keine Schnittwunden
  • Keine Stoppeln
  • Haare wachsen feiner nach
  • Creme muss regelmäßig nachgekauft werden
  • Nicht für jeden Hauttyp verträglich

Epilieren – Haare komplett entfernen

Bei dem Begriff Epilieren denken die meisten Menschen erstmal an eine extrem schmerzhafte Haarentfernung. Dabei muss dies nicht in jedem Fall zutreffend sein, denn es gibt viele Faktoren, die das Epilieren zu einer etwas angenehmeren Haarentfernungsmethode machen können.
Epilation
Beim Epilieren werden die Haare an der Haarwurzel entfernt. Im Prinzip werden Sie dabei durch viele kleine Pinzetten herausgezupft.

Dies klingt ersteinmal schmerzhaft – und das ist es bei der falschen Vorbereitung und schlechten Epilierern auch. Wenn Sie sich hingegen ausreichend Zeit für die richtige Vorbeitung nehmen, können Sie die Schmerzen etwas reduzieren.

Dazu gehört beispielsweise das Einweichen der Haut vor einer Epilation und eine optimale Haarlänge von 2-5mm. Außerdem muss die Haut während der Behandlung absolut trocken und frei von fetten sein.

Ein anständiger Epilierer ist dabei Pflicht – dank verschiedener Epilierer Tests im Internet ist es einfach möglich ein Modell zu finden, bei dem Preis und Leistung stimmen.

Mit jeder Epilation werden die Haare weicher und feiner, wodurch die Schmerzen weiter gemindert werden. Nach der Epilation empfiehlt sich eine pflegende und beruhigende Feuchtigkeitscreme um Hautirritationen zu reduzieren.

Der größte Vorteil beim Epilieren ist, dass die Haare für mehrere Wochen verschwunden sind, da sie erst komplett nachwachsen müssen.

Vor- und Nachteile des Epilierens

  • Sofort und lange glatte Haut
  • Keine Stoppeln
  • Haare wachsen feiner nach
  • Schmerzhafter als andere Methoden
  • Hautirritationen möglich

Sugaring – Haarentfernung mit Zuckerpaste

Eine zunehmend beliebtere Methode der Haarentfernung ist das sogenannte Sugaring. Dabei werden die Haare mit Hilfe einer Zuckerpaste entfernt. Es ist dem typischen Waxing sehr ähnlich, soll aber mit weitaus weniger Schmerzen und Hautreizungen verbunden sein.

Die Zuckerpaste, bestehend aus nur drei Komponenten (Zucker, Zitronensaft und Wasser), haftet nach dem Auftragen an den Haaren – aber nicht an der Haut. Beim Abziehen werden die Haare so schonender entfernt als beim Waxen.
Sugaring
Die Haut bleibt so bis zu einigen Wochen glatt und die nachwachsenden Haare sind dünner und weicher.

Wenn Sie das Sugaring ausprobieren möchten, können Sie sich die Zuckerpaste einfach selbst herstellen. Da für ein erfolgreiches Sugaring aber auch Fingerfertigkeit und Erfahrung gefragt sind, kommt auch eine professionelle Behandlung in Frage.

Vor- und Nachteile der Haarentfernung mit Zucker

  • Keine Schnittwunden
  • Keine Stoppeln
  • Haare wachsen feiner nach
  • Sanfter als Waxing
  • Nicht schmerzlos
  • Zuckerpaste muss hergestellt/gekauft werden
  • Keine dauerhafte Haarentfernung